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  Home > Informationen > Pressetexte e'mobile > Pressetexte 2005 > e’mobile-Hilton-Apéro in Basel, 8. September 2005 > 50 000 km mit dem Toyota Prius II


50 000 km mit dem Toyota Prius II

Kurzfassung des Referats von Hansruedi Ryf, Automobil Revue, Bern

Weder Probleme mit der Elektronik noch solche mechanischer Art gab es während der 50 000 km, die ein Prius als Dauertestwagen in der Redaktion der Automobil Revue innerhalb eines Jahres abspulen musste.

Bei der Automobil Revue gehören Langstreckentests seit vielen Jahren zum Testprogramm.

Die Automobil Revue informiert seine Leser mit Versuchsberichten und mehreren Tests seit 1990 über den Fortschritt beim Hybridantrieb. Ein Langstreckentest mit einem serienmässigen Hybridfahrzeug gab es bisher aber noch nicht.

Im Januar 2004 trat der Prius seinen Dienst auf der Redaktion an. Ab den ersten Fahrkilometern wurden, wie bei allen AR-Tests üblich, Verbrauch, bemerkenswerte Vorkommnisse, Fahrweise, Strecke, usw. im Fahrtenbuch peinlich genau notiert.

Zur Fahrweise: Wie bei allen Fahrzeugen, hat es der Fahrer auch beim Prius oder einem vergleichbaren Hybridfahrzeug in der Hand oder besser gesagt im Fuss, ob sein Auto sparsam und damit auch umweltfreundlich unterwegs ist. Das Fahrzeug ist nur das mehr oder weniger gut geeignete Werkzeug dazu.

Sparsam ist der Prius auch Überland und auf limitierten Autobahnen, seine eigentliche Domäne ist aber der Stadt- und Agglomerationsverkehr. Bei entsprechend ruhiger und vorausschauender Fahrweise – auch da bestimmt der Fahrer, wie der Verbrauch aussehen soll – ermittelten wir einen Verbrauch von bloss 4 L/100 km. Das ist rekordverdächtig.

Über die ganze Teststrecke von 50 000 km, die auch zahlreiche eilige Langstreckenfahrten im Ausland umfasste, verbrauchte der Prius 6 L/100 km. Damit liegt sein Verbrauch in der Grössenordnung eines sparsamen Diesels der vergleichbaren Fahrzeugkategorie. Wer konsequent sparsam fährt, braucht aus Erfahrung sicher einen halben Liter weniger auf 100 km. Zumindest in der Schweiz profitiert der Prius vom meist günstigeren Säulenpreis des Normalbenzins gegenüber dem Diesel, und die ganze Diskussion um Partikelfilter braucht den Prius-Besitzer nicht zu kümmern.

Weil Toyota dem Prius ein Gratis-Servicepaket mitgibt, das bis 45 000 km dem Besitzer alle Unterhaltskosten ausser Benzin und Reifen abnimmt, und weil der Prius wenig Benzin braucht, waren die beweglichen Betriebskosten mit 5900 Franken für 50 000 km ausserordentlich niedrig. Das macht bloss 11,8 Rappen pro Kilometer für Benzin, Öl, Reifen und Unterhalt. Ab 60 000 km, wenn das Servicepaket abgelaufen ist, dürften diese Kosten ein bisschen ansteigen, obschon die Pro forma-Rechnung für den 15 000 km Service inklusive Öl und Filter bescheidene 180 Franken betragen hatte. Auf dem Hybridsystem leistet Toyota acht Jahre oder 160 000 km Garantie.

Sowohl mechanisch wie elektrisch war das Auto am Testende in ähnlichem Zustand wie zu Beginn. Probleme gab es, wie eingangs erwähnt, über die gesamte Distanz keine. Einzig das Startprozedere wurde durch Fehlmanipulation einige Male blockiert, was jeweils eine mehrminütige Pause erforderte, bis sich das System wieder restrukturiert hatte.

Der Prius II hat auf der Redaktion der Automobil Revue einen rundum positiven Eindruck hinterlassen. Sicher schreckt der Preis von rund 40 000 Franken manchen Interessenten mit bescheidenem Budget ab. Wer aber die Investition wagt, erhält ein zukunftsträchtiges Fahrzeug, voll gepackt mit modernster, und wie sich erwiesen hat, ausgereifter Technik.

 
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