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  Home > Informationen > Pressetexte e'mobile > Pressetexte 2015 > Elektroautos bewähren sich im Alltag


Elektroautos bewähren sich im Alltag

Medienmitteilung:  Bern, 24. Februar 2015

Schlussbericht zur Untersuchung «KORELATION»

Beim Fahren mit Elektroautos stellt sich ein deutlicher Lerneffekt ein: Erfahrene Nutzerinnen und Nutzer wissen, wie sie den Verbrauch und dadurch die Reichweite ihres Fahrzeugs beeinflussen können. Auf die vorhandenen öffentlichen Ladestationen sind sie nur selten angewiesen. Am grössten ist das Bedürfnis nach Schnellladestationen. Zu diesen Resultaten kommt die empirische Untersuchung «KORELATION» des Verbands e’mobile mit Verbrauchsdaten von 199 Elektrofahrzeugen.

Im Rahmen des Projekts «KORELATION» (Kosten – Reichweite – Ladestationen) untersuchte der Verband e’mobile erstmals in der Schweiz empirisch die Alltagstauglichkeit von Elektroautos der neusten Generation. 140 private und geschäftliche Anwenderinnen und Anwender mit insgesamt 199 Fahrzeugen nahmen an der Untersuchung teil.

Kosten: 63 Prozent tiefere Ausgaben für Treibstoff

«KORELATION» verglich die Stromkosten der am Projekt teilnehmenden Elektroautos mit den Benzinkosten von Referenzfahrzeugen mit sparsamem Verbrennungsmotor. Das Resultat: Die Treibstoffkosten für rein elektrische Autos fielen 63 Prozent tiefer aus. Bei der hochgerechneten durchschnittlichen Jahresfahrleistung von etwa 11’500 Kilometer ergab sich eine Ersparnis von beachtlichen rund 840 Franken pro Fahrzeug und Jahr. Zumindest ein Teil des höheren Anschaffungspreises für Elektroautos respektive der Abschreibungskosten lässt sich also ausgleichen – besonders bei einer hohen jährlichen Kilometerleistung.

Reichweite: deutlicher Lerneffekt

Für die Verbrauchsmessungen erfassten die Teilnehmer einmal in der kalten und einmal in der warmen Jahreszeit während 30 aufeinanderfolgenden Tagen ihre Ladevorgänge. Der durchschnittliche Mehrverbrauch im Alltag gegenüber dem Normverbrauch betrug 46 Prozent. Im Winter verbrauchten die an «KORELATION» teilnehmenden Fahrzeuge durchschnittlich 16 Prozent mehr Strom als im Sommer. Dabei fielen die Abweichungen auch bei gleichen Modellen unterschiedlich aus. Offensichtlich können die Fahrerinnen und Fahrer den Verbrauch also stark beeinflussen. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Heizung, Fahrstil und Geschwindigkeitsniveau.

Beim Ausschöpfen der Reichweite zeigt sich ein deutlicher Lerneffekt. Rund ein Fünftel der Fahrerinnen und Fahrer schöpft gemäss den Resultaten von «KORELATION» die Kapazität ihrer Batterie weitgehend aus. Beispielsweise fahren sie sparsamer, wenn für längere Strecken eine möglichst hohe Reichweite erforderlich ist. Ein Drittel der geschäftlichen Nutzer und über 40 Prozent der privaten Teilnehmer haben die Fahrweise angepasst und sind gemäss eigenen Angaben inzwischen sparsamer unterwegs als unmittelbar nach dem Kauf des Autos.

Ladestationen: mehr Schnelllader erwünscht

Die Verbrauchsmessungen im Rahmen von «KORELATION» bestätigen das Resultat von ausländischen Studien: Die meisten Ladevorgänge finden zu Hause oder am Arbeitsplatz statt. Besonders ausgeprägt ist dies bei rein geschäftlichen Fahrerinnen und Fahrern von Elektroautos. Während der Dauer von «KORELATION» nutzten sie nur in zwei Prozent aller Fälle einen anderen Ladepunkt. Bei den Privatpersonen lag der Wert bei acht Prozent.

Firmen haben kein grosses Bedürfnis nach zusätzlichen öffentlichen Ladestationen. Nur rund zehn Prozent von ihnen gaben an, dass sie mehrmals pro Monat längere Distanzen zurücklegen würden, wenn unterwegs ein erleichtertes Nachladen möglich wäre. Bei den Privatpersonen lag dieser Wert mit rund dreissig Prozent deutlich höher, wobei sie sich vor allem mehr Schnellladestationen wünschten.

Bereit für den Wachstumsmarkt

Die Marktentwicklung der Elektromobilität befindet sich nach wie vor in der Einführungsphase. Das belegen die Absatzzahlen 2014: Zwar liegen diese mit 2700 Elektroautos (inkl. Range-Extender-Autos und Plug-in-Hybriden) doppelt so hoch wie im Vorjahr, aber bezogen auf den Gesamtmarkt bei tiefen 0,9 Prozent. Damit der Übergang in die Wachstumsphase gelingt, sind insbesondere im Bezug auf Kosten, Reichweite und Ladestationen weitere Fortschritte nötig. Die Untersuchung «KORELATION» zeigt jedoch, dass sich Elektroautos auch heute schon für viele Nutzer bestens bewähren.

«KORELATION» wurde von EnergieSchweiz, AMAG, Demelectric, Electrosuisse, Groupe E, Mobility Solutions, ParkingCard Services, Renault, Siemens und Umwelt Arena unterstützt.

Das Studienbooklet mit allen wichtigen Resultaten in Kürze, der ausführliche Schlussbericht zur Untersuchung und Pressefotos lassen sich unter www.e-mobile.ch herunterladen.

Weitere Informationen zum Projekt «KORELATION»:

Urs Schwegler, Verband e’mobile, Projektleiter, +41 71 931 60 20, uschwegler@e-mobile.ch

Philipp Walser, Verband e’mobile, Leiter Schweizerische Fachstelle für Elektrofahrzeuge, +41 31 560 39 99, pwalser@e-mobile.ch


Die wichtigsten Erkenntnisse von «KORELATION»

Behauptung: «Elektroautos sind zu teuer.»
Erkenntnis: Der Anschaffungspreis für Elektroautos ist tatsächlich höher als für vergleichbare Autos mit Verbrennungsmotor. Doch dank der Einsparung von durchschnittlich 63 Prozent bei den Treibstoffkosten fallen die Betriebskosten deutlich tiefer aus – vor allem bei einer hohen jährlichen Kilometerleistung.

Korelation

«Wenn ich meine Stromkosten mit den früheren Benzinausgaben vergleiche, macht sich der höhere Anschaffungspreis bezahlt.» Urs Muntwyler, 56 Jahre alt, Professor für Photovoltaik an der Berner Fachhochschule, fährt seit anderthalb Jahren elektrisch.

Behauptung: «Die Reichweite von Elektroautos ist ungenügend.»
Erkenntnis: Die Reichweite eines Elektroautos ist kein fixer Wert. Sie lässt sich stark beeinflussen. Dank einer angepassten Fahrweise bieten Elektroautos vielen Nutzerinnen und Nutzern genügend Reichweite für die alltäglichen Fahrten. Wer oft längere Strecken zurücklegt, wählt dafür meist entweder den Zug oder kauft ein Elektroauto mit zusätzlichem Verbrennungsmotor – und muss nicht auf die Vorteile des elektrischen Fahrens verzichten.

Korelation

«Es ist entscheidend, wie das Fahrzeug eingesetzt wird. Beim Pendeln in der Region ist die Reichweite absolut unproblematisch.» Roland Vogel, 63 Jahre alt, Architekt und Energieberater, fährt seit einem Jahr elektrisch.

Behauptung: «Es gibt zu wenige öffentliche Ladestationen.»
Erkenntnis: Die heutigen Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos sind nur in seltenen Fällen auf die vorhandenen öffentlichen Ladestationen angewiesen. Insbesondere den geschäftlichen Anwendern genügen die eigenen Ladestationen. Das Bedürfnis nach einem Ausbau der Ladeinfrastruktur besteht eher bei Privatpersonen, wobei der Fokus klar auf Schnellladestationen liegt.

Korelation

«Fährt jemand von der Agentur mit dem Elektroauto, schliesst er es danach wieder an unsere Ladestation an. So ist das Fahrzeug immer startklar.» Nina Stebler, 24 Jahre alt, Account Executive bei einer Werbeagentur, teilt sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen seit 2013 ein Elektrofahrzeug.


Verband e’mobile am Automobil-Salon Genf

Vom 5. bis 15. März 2015 präsentiert der Verband e’mobile in Halle 5 (Stand Nr. 5141) des Genfer Automobil-Salons zusammen mit Partnerunternehmen umfassende Informationen zur Elektromobilität.



 
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