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  Home > Informationen > Pressetexte e'mobile > Pressetexte 2014 > Ecocars in der Umwelt Arena testen


Ecocars in der Umwelt Arena testen

Medienmitteilung:  Bern, 12. Mai 2014

Grosse Sonderschau mit Elektro-, Hybrid- und Erdgasautos, E-Bikes und E-Scooters

Am 16. und 17. Mai 2014 präsentieren bademobil und der Verband e’mobile zusammen mit dem regionalen Autogewerbe und weiteren Partnern in der Umwelt Arena Spreitenbach eine Sonderschau "Ecocar- Expo" mit Elektro-, Hybrid- und Erdgasfahrzeugen, E-Bikes und E-Scooters. Besondere Attraktion: Unverbindliche Probefahrten mit direkten Vergleichsmöglichkeiten.

Benzin- und Dieselfahrzeuge sind zwar in den letzten Jahren markant sparsamer geworden. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass diese fossilen Treibstoffe nicht erneuerbar sind, d.h. irgendwann müssen sie ersetzt werden. Es gibt gute Gründe, nicht zuzuwarten, bis der letzte Tropfen Erdöl "verfahren" ist, gibt es doch andere Anwendungsgebiete wie beispielsweise der Flugverkehr oder die Kunststoffherstellung, bei denen die Aussichten auf einen Ersatz noch schlechter sind als für Strassenfahrzeuge.

Seit einigen Jahren bieten die grossen Autohersteller Alternativen auf dem Markt an. Zwei Ansätze stehen im Vordergrund: Neue Treibstoffe wie Erdgas/Biogas und der Elektromotor als teilweiser oder vollständiger Ersatz des Verbrennungsmotors.

Alternativen zu Benzin und Diesel

Biogas kann dem Erdgas beigemischt werden, welches anstelle von Benzin einen Benzinmotor antreibt. Biogas hat das CO2, welches beim Verbrennen freigesetzt wird, in der Wachstumsphase der Umgebung entzogen und gilt deshalb als CO2-neutral. Nachhaltige Biotreibstoffe (also nur Stoffe, welche nicht als Nahrungs- oder Futtermittel verwendet werden) könnten rund 10 % des heutigen globalen Treibstoffverbrauchs ersetzen – nicht genügend, um das Problem vollständig zu lösen, aber doch ein nicht zu vernachlässigender Beitrag. Die Palette der Erdgasfahrzeuge wächst kontinuierlich. Als Neuheit wird in der Umwelt Arena der Audi A3 G-Tron zu sehen sein.

Der Elektromotor hat dank des hohen Wirkungsgrades einen deutlich geringeren Energieverbrauch als die heutigen, bereits weitgehend optimierten Benzin- und Dieselautos. Dem stehen das vergleichsweise hohe Gewicht und die begrenzte Speicherkapazität der Batterien gegenüber, was die Reichweite mit einer Batterieladung auf wenige hundert Kilometer beschränkt. Zudem dauert das Laden der Batterien mehrere Stunden.

Hybridisierungsstufen

Neben den reinen Elektroautos haben sich in den letzten Jahren Hybridautos auf dem Markt etabliert. Sie haben einen Verbrennungs- und einen Elektromotor. Letzterer dient vor allem zur Rückgewinnung der Bremsenergie und zum Ausgleich der Leistungsspitzen. Dadurch sinken Treibstoffverbrauch und CO2-Emissionen um je bis zu 30%, die Freisetzung von Luftschadstoffen nimmt sogar noch stärker ab.

Plug-in-Hybridfahrzeuge sind Hybridautos mit grösseren Batterien, die auch an der Steckdose geladen werden können. Damit können sie für kürzere Strecken als Elektrofahrzeug eingesetzt werden.

Elektroautos mit Range Extender haben einen herkömmlichen Verbrennungsmotor, der in der Fahrt als Generator dient und entweder direkt den Elektromotor mit Strom versorgt oder die Batterien lädt. Dadurch, dass für die längeren Fahrten ein Verbrennungsmotor zu Hilfe genommen wird, kann die Batteriegrösse kleiner gewählt werden, was sich positiv auf die Fahrzeugkosten auswirkt. Gleichzeitig kann die Reichweite mit einer „Tankfüllung“ auf mehrere hundert Kilometer vergrössert werden.

Leichte Nutzfahrzeuge

Besonderes Interesse verspricht der Sektor "Leichte Nutzfahrzeuge", in welchem an der Sonderschau in Spreitenbach gleich drei Neuheiten präsentiert werden:

  • Nissan e-NV200: der NV200 mit dem Antrieb des Nissan Leaf
  • Peugeot Partner electric: der Peugeot Partner mit dem Antrieb des Peugeot iOn
  • Renault Twizy Cargo
Ergänzt wird dieser Sektor durch den bekannten Renault Kangoo Z.E. sowie den Goupil G3 und den Clubcar Carryall.

E-Bikes und E-Scooters

Vor zehn Jahren noch beinahe unbekannt, sind E-Bikes heute aus unserem Strassenbild nicht mehr wegzudenken. Die Fahrzeuge unterscheiden sich nicht nur optisch, auch technisch gibt es grosse Unterschiede, welche das Fahrgefühl entscheidend beeinflussen.

Insbesondere das Segment der so genannt schnellen E-Bikes (mit einer Motorunterstützung bis zu 45 km/h) wächst zurzeit rasant. Nahtlos anschliessend wird für die nächsten Jahre eine Entwicklung bei den E-Mofas, E-Scooters und sogar Elektro-Motorräder erwartet.

Unverbindlich Probefahren und sich informieren

An der Sonderschau in der Umwelt Arena informiert e'mobile, der Schweizerische Verband für elektrische und effiziente Strassenfahrzeuge, zusammen mit den Fahrzeuganbietern der Region über all die vielfältigen Fragen wie Hausinstallation für die Ladeinfrastruktur, Schnellladung, Umweltbelastung von Erdgas- und Elektrofahrzeugen, Gesamtkosten, sinnvolle Einsatzgebiete usw. Im Zentrum stehen die Probefahrgelegenheiten: Interessierte können die ausgestellten Fahrzeuge unter kompetenter Instruktion kostenlos Probe fahren. Führerausweis nicht vergessen!

Die Ausstellung wird unterstützt von EnergieSchweiz, dem Kanton Aargau, AEW, Erdgas Zürich und EKZ.

Die Umwelt Arena, ein attraktiver Ausflugsort auch für Familien

45 Ausstellungen mit Produkten und Dienstleistungen zum modernen, bewussten Leben: zum Anfassen, Erleben und Ausprobieren. Infos: www.umweltarena.ch.

Ort und Zeit

Freitag, 16. Mai 2014: 11 - 18 Uhr
Samstag, 17. Mai 2014: 10 – 17 Uhr

Zusätzliche Informationen: Ausgestellte Fahrzeuge / Fotos

Kasten

20 m2 Sonne für ein Elektroauto

Wie viel Fläche Photovoltaik benötige ich, um mein Elektroauto solar zu betreiben? Die Antwort auf diese Frage hängt natürlich von diversen Faktoren ab, z. B. von der Sonnenscheindauer oder von der Einsatz- intensität des Fahrzeuges. Als Faustregel für einen Jahresdurchschnitt lässt sich folgendes sagen: 1 m2 Photovoltaik ergibt pro Jahr eine Energiemenge von ca. 100 kWh. Ein modernes Elektroauto hat einen Durchschnittsverbrauch von rund 20 kWh/100 km. D.h., eine Photovoltaik-Anlage von 20 m2 Fläche produziert pro Jahr Strom für ca. 10‘000 km im Elektroauto.

Kontakt:

Urs Schwegler, Verband e‘mobile: Tel. 071 931 60 20; uschwegler@e-mobile.ch

 
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