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  Home > Informationen > Pressetexte e'mobile > Pressetexte 2013 > KoReLation: Auswertung von Praxiserfahrungen mit Elektroautos


KoReLation: Auswertung von Praxiserfahrungen mit Elektroautos

Medienmitteilung:  Bern, 15.Oktober 2013

Elektroautos: endlich Fakten statt Vorurteile

Verband e’mobile überprüft die Alltagstauglichkeit empirisch

Mit der Untersuchung «KORELATION» wertet der Verband e’mobile die Praxiserfahrungen von mindestens 200 Nutzerinnen und Nutzern von Elektroautos aus. Damit überprüft er erstmals in der Schweiz empirisch, ob sich die Vorurteile gegenüber Elektroautos heute entkräften lassen.

Die Modellauswahl an Elektroautos der neusten Generation nimmt laufend zu. Gleichzeitig sind die Preise in diesem Jahr deutlich gesunken. Dennoch zeigen sich die Schweizer Auto-käuferinnen und -käufer zurückhaltend: Anders als die Elektrovelos haben die Elektroautos hierzulande noch keinen nennenswerten Marktanteil erreicht.

Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass das Vertrauen in die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge nach wie vor fehlt und sich verschiedene Vorurteile hartnäckig halten. Die häufigsten Behauptungen: Elektroautos sind zu teuer, sie haben eine ungenügende Reichweite und es gibt noch zu wenige öffentliche Ladestationen.

Aussagekräftige Resultate

Ob sich diese Kritikpunkte in der Praxis tatsächlich bewahrheiten, überprüft der Verband e’mobile ab Dezember 2013 erstmals in der Schweiz empirisch. Die breit angelegte Unter-suchung «KORELATION» (Kosten – Reichweite – Ladestationen) wertet ein Jahr lang die Alltagserfahrungen von mindestens 200 Elektroautos aus. Teilnehmen können sowohl Privatpersonen als auch Firmen. Es handelt sich um eine der grössten markenunabhängigen Studien dieser Art in Europa. Unterstützt wird sie vom Bundesamt für Energie im Rahmen seines Programms EnergieSchweiz und von mehreren Unternehmen.

Neben der Überprüfung der häufigsten Vorurteile hat sich der Verband e’mobile mit dem Projekt «KORELATION» noch weitere Ziele gesetzt. So will er Erkenntnisse zu Motiven und Hindernissen beim Kauf von Elektroautos sammeln, eine Übersicht über die verwendete Ladeinfrastruktur gewinnen, einen Vergleich zwischen den Verbrauchsangaben der Hersteller und den effektiven Verbrauchswerten anstellen sowie den Erfahrungsaustauch zwischen den Fahrerinnen und Fahrern von Elektroautos fördern. Auch allfällige Unzu-friedenheiten mit einzelnen Modellen werden erfasst und den Fahrzeugherstellern in anonymisierter Form mitgeteilt, um Verbesserungsbedarf aufzuzeigen.

Stromverbrauch messen

Herzstück des Projekts sind Verbrauchsmessungen: Je einmal im Winter und im Sommer erfassen die Teilnehmenden an 30 aufeinanderfolgenden Tagen mit einem Online-Tool den Stand ihres Stromzählers sowie den Batterieladezustand und den Kilometerstand ihres Fahrzeugs.

Zusätzlich füllen sie zu Beginn der Untersuchung sowie einmal im Winter und einmal im Sommer einen Fragebogen zur Nutzung ihres Elektroautos aus. Falls es im Untersuchungs-zeitraum zu besonderen Vorkommnissen wie Pannen oder Reparaturen kommt, notieren sie dies ebenfalls. Zur Untersuchung zugelassen sind alle Elektroautos der neusten Generation mit 1. Inverkehrsetzung ab 2011 – sowohl batterieelektrische Autos und Range-Extender-Fahrzeuge als auch Plug-in-Hybride (Definitionen siehe Infobox).

Anmeldung bis 15. Dezember 2013

Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos können sich noch bis 15. Dezember 2013 fürs Projekt «KORELATION» anmelden. Der Zeitbedarf pro Teilnehmer beträgt insgesamt schätzungsweise zehn Stunden, hält sich also in Grenzen. Erste Zwischenergebnisse der Untersuchung präsentiert der Verband e’mobile am Auto-Salon Genf im März 2014. Der Schlussbericht liegt Ende 2014 vor.

Kasten:

Elektroautos: die verschiedenen Antriebskonzepte auf einen Blick

Battery Electric Vehicle (BEV):
Elektrofahrzeug mit Batterien/Akkus; es muss zum Laden immer an die Steckdose

Plug-in Hybrid Electric Vehicle (PHEV):
Hybridfahrzeug, das rein elektrisch fahren kann und dessen Batterien sich an der Steckdose oder während der Fahrt aufladen lassen

Range Extended Vehicle (REX) bzw. Extended Range Electric Vehicle (EREV):
Elektrofahrzeug mit Verbrennungsmotor zur Verlängerung der Reichweite (Range Extender); laden an der Steckdose oder während der Fahrt möglich

KORELATION: Projektbeschrieb

Weitere Informationen zum Projekt «KORELATION»:

Urs Schwegler, Verband e’mobile, Projektleiter: T +41(0)71 931 60 20, uschwegler@e-mobile.ch

Philipp Walser, Leiter schweizerische Fachstelle für Elektrofahrzeuge: T +41(0)31 560 39 99, pwalser@e-mobile.ch



 
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