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  Home > Informationen > Pressetexte e'mobile > Pressetexte 2004 > Ecocar-Fachvorträge 2004


Ecocar-Fachvorträge 2004

Besonders energieeffiziente und umweltschonende Fahrzeuge zeichnen sich durch eine Vielzahl von technischen Neuerungen aus. Dies gilt in besonderem Mass für Fahrzeuge mit alternativen Antriebssystemen. Für den Handel bedeutet dies eine zusätzliche Herausforderung. In der Suche nach Nischen kann dies gleichzeitig auch eine Chance sein, wie aus den Ecocar-Fachvorträgen anschliessend an die Generalversammlung des Verbands e’mobile vom 23. September 2004 hervorging.

Mit dem Projekt Ecocar-Expo setzt der Verband e’mobile in seiner Tätigkeit einen Schwerpunkt beim Anbieten von Probefahrten mit Hybrid-, Erdgas- und Elektrofahrzeugen an Veranstaltungen wie beispielsweise der Auto Zürich vom 11. bis 14. November 2004. Am Ecocar-Stand am Autosalon in Genf zeigt e’mobile zusammen mit seinen Partnern jedes Frühjahr eine repräsentative Auswahl von auf dem Schweizer Markt erhältlichen Fahrzeugen. Diese zwei Beispiele der Verbandsaktivitäten zur Förderung der Markteinführung von elektrischen und effizienten Fahrzeugen nannte e’mobile-Präsident René Bautz einleitend an den Ecocar-Fachvorträgen anschliessend an die Generalversammlung vom 23. September 2004 in Ostermundigen. Als bedeutende Informationsquelle erweise sich weiterhin die Webseite des Verbands www.e-mobile.ch. Hier seien das aktuelle Marktangebot von Elektro-, Hybrid- und Erdgasfahrzeugen und die interaktive Karte mit dem Tankstellennetz die am häufigsten besuchten Seiten, was ein deutlicher Hinweis auf das Interesse der breiten Öffentlichkeit an den alternativen Antriebssystemen sei.


Wie sich am Ecocar-Stand und an den Ecocar-Expos deutlich zeigt, fasziniert die neue Antriebstechnik. Sie ist oft ein wichtiger Grund für den Kauf eines Fahrzeugs mit alternativem Antriebssystem. Für den Garagisten bedeutet die neue Technik unter anderem, dass Mitarbeiter mit einer entsprechenden Ausbildung und oft auch zusätzliche Investitionen in Werkstatttools nötig sind. Dies zeigte Heiner Lehmann, Geschäftsleitungsmitglied des Autogewerbe-Verbands der Schweiz (AGVS), in seinem Referat im Rahmen der Ecocar-Fachvorträge auf. Gleichzeitig beobacht der Bereichsleiter Branchenvertretung, dass Nischenstrategien auf allen Vertriebsebenen als Folge der wirtschaftlichen Veränderungen ein aktuelles Thema sind. Für neue Antriebstechnologien können diese Entwicklungen durchaus eine Chance darstellen, sofern es sich um marktgerechte Lösungen handelt. Für die Hybridfahrzeuge mit Benzin- und Elektromotor scheint ihm dies gegeben zu sein.

Referat Heiner Lehmann

Erfahrungen mit zwei Generationen Hybridfahrzeuge

Diese neuen Fahrzeugtechnologien sprechen ganz bestimmte Kundenkreise an, wie der Präsident des Toyota-Händlerverbands Schweiz, Marco Frozza, beobachtet. Als neue Anforderungen an das Verkaufspersonal nannte er in Ostermundigen eine sehr gute Allgemeinbildung, eine erhöhte Sensibilität im Bereich Umwelt und Technik und insbesondere Kenntnisse zu den Auswirkungen der Hybridtechnologie auf die Umweltbelastung. Daraus soll der Händler den Kundennutzen ableiten und entsprechend herausstreichen. Zudem sei das neue potenzielle Kundensegment zuerst zu ermitteln.

Referat Marco Frozza

Erdgas als alternativer Treibstoff

Einen Bedarf nach erweiterten Fachkenntnissen beim Fachpersonal sieht Valter Pontiggia, Leiter Verkauf und Marketing von Fiat Zürich, auch im Bezug auf die Erdgasfahrzeuge. Eine Verbreiterung der Modellpalette und mehr Tankmöglichkeiten für Erdgas möglichst im bestehenden Tankstellennetz sind für ihn neben dem Schaffen von finanziellen Anreizen weitere wichtige Massnahmen. Ferner verwies Pontiggia in seinem Fachvortrag auf die Bedeutung von Ausstellungen, an welchen Probefahrten angeboten werden. Mit diesen Massnahmen sollte es seiner Meinung nach möglich sein, den Marktanteil der Erdgasfahrzeuge von heute 0,1 Prozent mittelfristig auf ein Prozent zu erhöhen.

Referat Valter Pontiggia

Beachtlicher Marktanteil im Tessin

Einen Marktanteil von 4,2 Prozent haben Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie verbrauchsarme konventionelle Fahrzeuge im Tessin bereits in der ersten Hälfte 2004 erreicht, gab VEL2-Direktor Raffaele Domeniconi in Ostermundigen bekannt. Möglich war dies dank den zahlreichen Fördermassnahmen im Rahmen des Projekts VEL2. Dieses hat die Verminderung der Umweltbelastung und der CO2-Emissionen sowie den schonenden Umgang mit dem Treibstoff zum Ziel. Die Massnahmen umfassen unter anderem Beiträge an Marketingmassnahmen und die Organisation von unverbindlichen Probefahrten. Zudem erhalten effiziente Fahrzeuge im Tessin im Rahmen von VEL2 Subventionen. Diese können dem Händler helfen, das etwas teurere effiziente Fahrzeug zu einem mit anderen Autos vergleichbaren Preis zu verkaufen, ohne die eigene Marge senken zu müssen. Auch im Hinblick auf das Projektende Mitte 2005 und damit dem Wegfallen der Subventionen forderte Domeniconi die Importeure zu einer gegenüber den Vertretungen grosszügigen Preispolitik für die effizienten Fahrzeuge auf.

Referat Raffaele Domeniconi

 
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