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Automobile Zukunftsperspektiven

René Bautz, Präsident des Schweizerischen Verbandes e’mobile, fasst in einem Interview die Erkenntnisse aus dem «Electric Vehicle Symposium EVS-20» von Ende 2003 in Kalifornien zusammen. Dieses Symposium ist weltweit die bedeutendste Veranstaltung im Bereich der Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellfahrzeuge.

Der Direktor des Forschungszentrums von Ford in Aachen sagte vor einigen Jahren, die Brennstoffzellen müssten noch deutlich leichter und um ein Mehrfaches billiger werden, um marktfähig zu sein. Wie weit ist die Entwicklung heute?
In verschiedenen Ländern stehen bereits Prototypenfahrzeuge mit Brennstoffzellen im Einsatz. Die Tendenz geht heute eher dahin, den benötigten Wasserstoff direkt im Fahrzeug zu speichern und nicht mit einem Reformer aus anderen Energieträgern zu gewinnen. Zu lösen ist noch das Problem des Mehrgewichts. Auch die Kosten müssen noch etwa um einen Faktor 100 gesenkt werden.

In den letzten Monaten haben sich die Berichte gemehrt, die die Brennstoffzellen zumindest nicht für die nächste Zukunft als neue Technologie sehen. Welche Prognosen machten die Fachleute an der EVS-20?
Vor allem aus Kostengründen erwarten die Experten keinen breiten Durchbruch vor dem Jahr 2010. Immerhin stehen in verschiedenen Städten bereits Busse mit Brennstoffzellen im Einsatz und auch kleinere Fahrzeugflotten für den Personentransport dürften in den nächsten Jahren entwickelt werden.

Welche Alternative zu den herkömmlichen Antriebssystemen wurde in Kalifornien als die zukunftsträchtigste präsentiert?
Man kann deutlich zwei Tendenzen unterscheiden:
o Einerseits die Hybridfahrzeuge, vor allem mit Parallel-Hybridantrieb, die schliesslich mit grösseren Batterien ausgerüstet werden könnten, die dann auch an der Steckdose geladen werden können.
o Die zweite Stossrichtung sind die Gasfahrzeuge oder solche mit Bio-Treibstoffen. Ohne den konventionellen Motor aufwändig umrüsten zu müssen bieten sie den Vorteil, den Ausstoss von CO2 und NOx erheblich zu reduzieren.

In der Schweiz will die Gasindustrie bis 2006 die Zahl der Erdgastankstellen von heute 40 auf 100 erhöhen. Dazu investiert sie 30 Millionen Franken. Was macht die Gasindustrie so sicher, dass sich diese Investitionen auszahlen werden?
Drei wichtige Gründe liegen dieser Strategie zu Grunde:
o Die Automobilfirmen bringen immer mehr Gasfahrzeuge zu wettbewerbsfähigen Preisen auf den Markt.
o Bei der Komprimierung des Gases auf 300 bar konnten Fortschritte erzielt werden. Zudem lässt die grössere Verbreitung auf Kostensenkungen hoffen.
o Die Bevölkerung ist ökologisch sensibilisiert, was auf eine günstige Entwicklung von Erdgas als Treibstoff hoffen lässt. Dies vor allem wenn es, wie im Parlament beantragt, von der Steuer befreit wird.

Seit längerem sind keine neuen Elektrofahrzeuge mit Batterien als Energiespeicher mehr auf den Markt gekommen. Haben die Konzerne die Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet eingestellt?
Man muss in der Tat einen Rückgang des Interesses an reinen Batteriefahrzeugen feststellen. Vielleicht haben zu viele enttäusche Hoffnungen auf neue Batterien dazu beigetragen. Die Entwicklung von Hybridfahrzeugen, deren Batterien auch ab Steckdose geladen werden können, dürfte jedoch wieder einen Anstoss zur Entwicklung von Elektrofahrzeugen geben.

In Kalifornien erliessen die Umweltbehörden ein Gesetz, das verlangte, dass 2003 von allen verkauften Neuwagen zehn Prozent abgasfreie Fahrzeuge sein müssen. Wie viele solcher Zero Emission Vehicles (ZEV) gibt es in Kalifornien heute?
Heute sind etwa 1500 Elektrofahrzeuge in Betrieb. Zu erwähnen sind aber auch die rund 15 000 elektrischen «Neighbourhood vehicles», deren Geschwindigkeit auf 40 km/h beschränkt ist.

Führt Kalifornien seine Politik mit den abgasfreien Fahrzeugen weiter?
Zwei Alternativen werden diskutiert: Beibehaltung des alten Ziels von 10% ZEV oder partiellen ZEV ab 2005 oder neu der Vorschlag, bis 2008 neben Batteriefahrzeugen auch Wasserstofffahrzeuge als ZEV anzurechnen.

Weitere Informationen:
Susanne Wegmann, e’mobile Kommunikation, info@e-mobile.ch

 
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