e'mobile
   Anlässe              Informationen              Markt              Über uns              Elektromobilität              Kontakt          



  Inhalt

    Anlässe e'mobile
    Partneranlässe
    Internationale Anlässe
 
  Inhalt

    Publikationen e'mobile
    Dossier Autosalon
    Pressetexte e'mobile
    Pressetexte Partner
    Pressefotos
    Fotos Veranstaltungen
    Audio / Video
    Fachberichte / Referate
    Glossar
 
  Inhalt

    Marktübersicht
    Ecocar-Händler
    Steuern / Beiträge
    Beschaffung
    Tankstellen
    Antriebssysteme
    Treibstoffe
    Energieetikette
 
  Inhalt

    Organisation
    Dienstleistungen
    Mitgliedschaft e'mobile
    Portraits Mitglieder
    Mitgliederbereich
 
  Inhalt

    Fachstelle EV
    Ladeinfrastruktur
    Ökostrom
    KORELATION
    Glossar E-Mobilität
    Partnerbereich
 
  Inhalt

    Kontakt / E-Mail
 

  Home > Informationen > Pressetexte e'mobile > Pressetexte 2008 > International Advanced Mobility Forum: Mobilität in einer nachhaltigen Zukunft


International Advanced Mobility Forum: Mobilität in einer nachhaltigen Zukunft

                PRESSEMITTEILUNG:   Genf, 17. März 2008

International Advanced Mobility Forum IAMF ist ein wissenschaftliches und öffentliches Forum zum Thema «Mobilität der Zukunft». Dieses Forum fand erstmals vom 11. bis 13. März 2008 im GENEVA PALEXPO statt, eingebettet in den Internationalen Automobil-Salon Genf. In diesem Rahmen fand die dritte European Ele-drive Transportation conference EET-2008 statt, womit der Schwerpunkt der dreitägigen Konferenz bei Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeugen lag.

IAMF und EET 2008 wurden von GENEVA PALEXPO in Zusammenarbeit mit dem schweizerischen Verband e’mobile*, dem europäischen Verband AVERE** sowie dem Paul Scherrer Institut und Gasmobil organisiert. Unterstützt wurde das Projekt unter anderem von EnergieSchweiz, einem Programm des Bundesamtes für Energie sowie vom Internationalen Automobil-Salon Genf.

Hybridtechnologie ab 2009 in der Formel 1
2009 werden in den Formel 1-Autos erstmals Elektromotoren zum Speichern der Bremsenergie und zur Unterstützung bei der Beschleunigung eingesetzt werden. Dies dürfte dem Hybridantrieb endgültig zum Durchbruch verhelfen. Max Mosley, Präsident der Fédération International de l’Automobile FIA und des Patronatskomitees IAMF/EET-2008, schränkte in seiner Eröffnungsrede zwar ein, dass die extrem hohen Anforderungen der Formel 1 hinsichtlich Gewicht und Aerodynamik ganz andere Hybridsysteme erfordern als Alltagsfahrzeuge. «Aber allein die Berichterstattung in den Medien wird bewirken, dass die Hybridtechnologie im Automobilbau bald nicht mehr wegzudenken sein wird.»

Batterien für Hybridfahrzeuge von Blei bis Lithium
In den heutigen Hybridfahrzeugen von Toyota, Honda und Lexus gelangen Nickel-Metall-Hydridbatterien zum Einsatz. Diese werden wohl in den nächsten Jahren weitgehend von Lithium-Batterien abgelöst. Noch sind bei diesen die Kosten und die Sicherheit etwa als Folge der Wärmeentwicklung beim Laden mit unkontrollierbaren Folgen nicht befriedigend. Wann sie zur Serienreife gelangen und ob sie die anderen Technologien gänzlich verdängen, ist nicht klar. Jedenfalls hat das Advanced Lead Acid Battery Consortium ALABC mit dem Einbau von Superkondensatoren in die Bleibatterien bei einem Honda Insight eine Lebensdauer von 100'000 Meilen erreicht. Die Kosten sind noch immer um ein Vielfaches tiefer als für Nickel-Metall-Hybridbatterien.

Für Plug-in-Hybridfahrzeuge, welche ab dem Stromnetz mit Strom versorgt werden und eine Reichweite in rein elektrischem Betrieb von mindestens 20 km haben, kommen sowohl wegen der Leistungs- als auch wegen der Energiedichte nur Lithium-Batterien in Frage. Auch hier waren sich alle einig, dass die Lithium-Batterie noch nicht soweit ist. Alle, ausser einem: Kaum beachtet, verkündete der chinesische Batterie- und Autohersteller BYD, dass er sein Hybridauto F3 DM, der 100 km elektrisch fahren soll, noch dieses Jahr in China auf den Markt bringen will.

Wann kommen Brennstoffzellenfahrzeuge?
Noch weniger klar ist, wie lange es dauert, bis die Brennstoffzellenfahrzeuge auf den Markt kommen. Während dieser Termin von vielen so weit hinausgeschoben wird, dass sogar Zweifel an der Technologie grundsätzlich aufkommen, wird Honda seinen ersten FCX Clarity schon im kommenden Juni in Amerika und an private Kunden ausliefern. Möglich ist dies dank dem Hydrogen Highway, einem Korridor, in dem ein Tankstellennetz die Grundversorgung von Wasserstoff sicherstellt. Aber auch für eine Verbreitung ausserhalb dieses Highways hat Honda eine Lösung bereit: Eine so genannte Home Energy Station wandelt Erdgas zu Wasserstoff, Elektrizität und Wärme um. Dank dieser vielfachen Nutzung der Energie erzielt das System sogar in dieser kleinen Form einen beachtlichen Wirkungsgrad.

Renaissance des Elektroautos
Auf das reine Batterieauto haben angesichts der Misserfolge in den Neunziger Jahren und den Fortschritten in der Hybridtechnologie nicht mehr viele gesetzt. An der Konferenz in Genf wurden nun aber gleich zwei solche Fahrzeuge angekündigt. Der aus Norwegen stammende Think war keine Überraschung. Er wird bei der Markteinführung aber das Handicap tragen müssen, dass er noch über kein Vertriebsnetz verfügt. Überraschend war hingegen die Ankündigung von Smart, die Entwicklung einer Elektroversion voranzutreiben. Laut Pitt Moos, Marketing Manager von Smart, waren für diesen Entscheid eine Summe von äusseren Faktoren ausschlaggebend: politische Vorgaben, neue technologische Fortschritte vor allem bei den Batterien sowie eine fortschreitende weltweite Urbanisierung, welche Kurzstreckenfahrzeuge begünstigt.

Erneuerbare Energien
So unbestritten der verstärkte Einsatz des Elektroantriebs im Auto der Zukunft ist, so offen ist die Frage der primären Energiequellen. Die bisherigen Treibstoffe werden rar werden, die nachwachsenden sind begrenzt. Am Ende bleiben die Sonne und die Erdwärme mit beinahe unerschöpflichen Potenzialen, die aber noch nicht wirtschaftlich sind. Der Druck auf die Forschung in diesen Gebieten wird in nächster Zeit deshalb besonders stark zunehmen. Wie ein solches Konzept auf der Basis von mit Sonnenenergie hergestelltem Wasserstoff aussehen könnte, skizzierte der Präsident des Organisationskomitees, Philipp Dietrich vom Paul Scherrer Institut, in seinem Schlussreferat und bestätigte damit die Ausführungen von Ingenieur Gérard Fatio.

Diversifikation von Energiequelle und Antrieb
«Der Trend bei den Energiequellen geht für das Auto klar in Richtung Diversifikation.», brachte René Bautz, Präsident von Gasmobil und Mitglied des Patronatskomitees von IAMF die Beobachtungen der Fachleute und die Prognosen der Vertreter der Autoindustrie auf den Punkt. In Zukunft werde es nicht mehr nur eine Energiequelle geben, sondern verschiedene. Ebenso werde es nicht nur eine Antriebsart geben sondern mehrere, die sich nebeneinander entwickeln dürften. Ferner erwartet er auch, dass die bessere Integration und Optimierung der Nutzung der Strassenfahrzeuge vor allem im städtischen Bereich auf der Traktandenliste von Regierungen und Behörden stehen wird.

IAMF 2009 vom 10. bis 12. März
Die Konferenzen und Podiumsgespräche von IAMF und EET-2008 wurden nahezu 400 Personen aus 34 Ländern und aus allen Kontinenten besucht. Nächstes Jahr findet das IAMF vom 10. bis 12. März 2009 wiederum im Kongresszentrum von GENEVA PALEXPO während dem Automobil-Salon statt. Der Schwerpunkt liegt im kommenden Jahr bei der Energieversorgung für die Mobilität der Zukunft.


* e’mobile
: Schweizerischer Verband für elektrische und effiziente Strassenfahrzeuge (www.e-mobile.ch)

** AVERE : Europäischer Verband für Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellen-Fahrzeuge (www.avere.org)

Genf, 17. März 2008                 (ca. 6‘720 Zeichen inkl. Leerschläge)

 
DE | FR | EN      Disclaimer
Dienstleistungen



  © 1998-2017 e'mobile