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  Home > Informationen > Pressetexte e'mobile > Pressetexte 2013 > Ecocars in der Umwelt Arena in Spreitenbach testen


Ecocars in der Umwelt Arena in Spreitenbach testen

Medienmitteilung:  Bern, 08.Oktober 2013

Grosse Sonderschau mit Elektro-, Hybrid- und Erdgasautos, E-Bikes und E-Scooters

Am 11. und 12. Oktober 2013 präsentieren bademobil und der Verband e’mobile zusammen mit dem regionalen Autogewerbe und weiteren Partnern in der Umwelt Arena Spreitenbach eine Sonderschau "Ecocar- Expo" mit Elektro-, Hybrid- und Erdgasfahrzeugen, E-Bikes und E-Scooters. Besondere Attraktion: Unverbindliche Probefahrten mit direkten Vergleichsmöglichkeiten.

Benzin- und Dieselfahrzeuge sind zwar in den letzten Jahren markant sparsamer geworden. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass diese fossilen Treibstoffe nicht erneuerbar sind, d.h. irgendwann müssen sie ersetzt werden. Es gibt gute Gründe, nicht zuzuwarten, bis der letzte Tropfen "verfahren" ist, gibt es doch andere Anwendungsgebiete wie beispielsweise der Flugverkehr oder die Kunststoffherstellung, bei denen die Aussichten auf einen Ersatz noch schlechter sind als für Strassenfahrzeuge.

Seit einigen Jahren bieten die grossen Autohersteller Alternativen auf dem Markt an. Zwei Ansätze stehen im Vordergrund: Neue Treibstoffe wie Erdgas/Biogas und der Elektromotor als teilweiser oder vollständiger Ersatz des Verbrennungsmotors.

Alternativen zu Benzin und Diesel

Biogas kann dem Erdgas beigemischt werden, welches anstelle von Benzin einen Benzinmotor antreibt. Biogas hat das CO2, welches beim Verbrennen freigesetzt wird, in der Wachstumsphase der Umgebung entzogen und gilt deshalb als CO2-neutral. Nachhaltige biogene Treibstoffe (also nur Stoffe, welche nicht als Nahrungs- oder Futtermittel verwendet werden) könnten schätzungsweise 10 % des heutigen globalen Treibstoffverbrauchs ersetzen - nicht genügend, um das Problem vollständig zu lösen, aber doch ein nicht zu vernachlässigender Beitrag.

Der Elektromotor hat dank des hohen Wirkungsgrades einen deutlich geringeren Energieverbrauch als die heutigen, bereits weitgehend optimierten Benzin- und Dieselautos. Dem stehen das vergleichsweise hohe Gewicht und die begrenzte Speicherkapazität der Batterien gegenüber, was die Reichweite mit einer Batterieladung auf wenige hundert Kilometer beschränkt. Zudem dauert das Laden der Batterien mehrere Stunden.

Hybridisierungsstufen

Neben den reinen Elektroautos haben sich in den letzten Jahren Hybridautos auf dem Markt etabliert. Sie haben einen Verbrennungs- und einen Elektromotor. Letzterer dient vor allem zur Rückgewinnung der Bremsenergie und zum Ausgleich der Leistungsspitzen. Dadurch sinken Treibstoffverbrauch und CO2-Emissionen um je bis zu 30%, die Freisetzung von Luftschadstoffen nimmt sogar noch stärker ab.

Plug-in-Hybridfahrzeuge sind Hybridautos mit grösseren Batterien, die auch an der Steckdose geladen werden können. Damit können sie für kürzere Strecken als Elektrofahrzeug eingesetzt werden.

Elektroautos mit Range Extender haben einen herkömmlichen Verbrennungsmotor, der in der Fahrt als Generator dient und entweder direkt den Elektromotor mit Strom versorgt oder die Batterien lädt. Dadurch, dass für die längeren Fahrten ein Verbren-nungsmotor zu Hilfe genommen wird, kann die Batteriegrösse kleiner gewählt werden, was sich positiv auf die Fahrzeugkosten auswirkt. Gleichzeitig kann die Reichweite mit einer „Tankfüllung“ auf mehrere hundert Kilometer vergrössert werden.

E-Bikes und E-Scooters

Vor zehn Jahren noch beinahe unbekannt, sind E-Bikes heute aus unserem Strassenbild nicht mehr wegzudenken. Die Fahrzeuge unterscheiden sich nicht nur optisch, auch technisch gibt es grosse Unterschiede, welche das Fahrgefühl entscheidend beeinflussen.

Insbesondere das Segment der so genannt schnellen E-Bikes (mit einer Motorunterstützung bis zu 45 km/h) wächst zurzeit rasant. Nahtlos anschliessend wird für die nächsten Jahre eine Entwicklung bei den E-Mofas, E-Scooters und sogar Elektro-Motorräder erwartet.

Unverbindlich Probefahren und sich informieren

An der Ecocar-Expo informiert e'mobile, der Schweizerische Verband für elektrische und effiziente Strassenfahrzeuge, zusammen mit den Fahrzeuganbietern der Region über all die vielfältigen Fragen wie beispielsweise Hausinstallation für die Ladeinfrastruktur, Schnellladung, Umweltbelastung von Erdgas- und Elektrofahrzeugen, Gesamtkosten, sinnvolle Einsatzgebiete. Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Probefahrgelegenheiten und die Vergleichsmöglichkeit verschiedener Antriebskonzepte und Marken.

Der Anlass wird unterstützt von EnergieSchweiz, dem Kanton Aargau, AEW, Erdgas Zürich und EKZ.

Interessierte können die ausgestellten Fahrzeuge unter kompetenter Instruktion kostenlos Probe fahren. Führerausweis nicht vergessen!

Veranstaltungsinformationen:

Ort: Umwelt Arena, Spreitenbach
Freitag, 11. Oktober 2013: 11 – 18 Uhr
Samstag, 12. Oktober 2013: 10 – 17 Uhr
Liste der ausgestellten Fahrzeuge und weitere Details: Agenda emobile

Kasten:

20 m2 Sonne für ein Elektroauto

Wie viel Fläche Photovoltaik benötige ich, um mein Elektroauto solar zu betreiben? Diese Frage hängt natürlich von diversen Faktoren ab, z. B. von der Sonnenscheindauer oder von der Einsatzintensität des Fahrzeuges. Als Faustregel für einen Jahresdurchschnitt lässt sich folgendes sagen: 1 m2 Photovoltaik ergibt pro Jahr eine Energiemenge von ca. 100 kWh. Ein modernes Elektroauto hat einen Durchschnittsverbrauch von rund 20 kWh/100 km. D.h., eine Photovoltaik-Anlage von 20 m2 Fläche produziert pro Jahr Strom für ca. 10‘000 km im Elektroauto.

Bildmaterial: Pressefotos und Legenden

Für weitere Informationen:

Urs Schwegler, Verband e‘mobile: Tel. 071 931 60 20; uschwegler@e-mobile.ch

 
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