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  Home > Informationen > Pressetexte e'mobile > Pressetexte 2009 > Die Energiestadt Uetikon engagiert sich für umweltschonende Fahrzeugtechnologien


Die Energiestadt Uetikon engagiert sich für umweltschonende Fahrzeugtechnologien

Medienmitteilung, 20. April 2009

Probefahren mit Elektro-, Hybrid-, Erdgas- und Bioethanol-Fahrzeugen

Seit sechs Jahren organisiert e’mobile, der Schweizerische Verband für elektrische und effiziente Strassenfahrzeuge, Ausstellungen mit Fahrzeugen mit neuen Antriebstechnologien und Treibstoffen. Als besondere Attraktion kann das Publikum die verschiedenen Technologien Probe fahren und vergleichen. Dank einer Kooperation mit dem Verein Sun-Drive wird am 25. April 2009 ein solcher Anlass mit einem Sektor Elektromobilität ergänzt. Damit unterstreicht die Energiestadt Uetikon ihr Engagement im Bereich Energieeffizienz und Innovation.

Eine Reduktion des Treibstoffverbrauchs ist nicht nur aufgrund der begrenzten Erdölvorkommen dringlich, sondern auch, um die Vorräte für Anwendungsbereiche aufzusparen, wo ein Ersatz schwieriger ist, wie beispielsweise im Flugverkehr oder für die Herstellung von Kunststoffen. Neben einer Optimierung der herkömmlichen Otto- und Dieselmotoren gibt es immer mehr neue Antriebstechnologien und Treibstoffe, mit denen die Abhängigkeit von Erdöl reduziert werden kann. Einen umfassenden Überblick bieten die Energiestadt Uetikon, der Verband e’mobile und der Verein Sun-Drive am 25. April auf dem Schulhausplatz an der Bergstrasse 90 (von 9 – 17 Uhr).

Zwei Ausstellungsbereiche

Die Ausstellungen sind in zwei Bereiche gegliedert:

  • In einer so genannten Ecocar-Expo werden Hybrid-, Erdgas- und Bioethanolfahrzeuge gezeigt, welche auf dem lokalen Markt verfügbar sind. Diese Fahrzeuge werden von Markenvertretungen aus der Region gestellt (vgl. Liste Ecocars).
  • Der Sektor Elektromobilität präsentiert Fahrzeuge, welche mit Strom betankt werden können, also Plug-in-Hybridfahrzeuge und reine Batteriefahrzeuge. Auch diverse E-Bikes und E-Scooters stehen für eine unverbindliche Probefahrt bereit (vgl. Liste Elektrofahrzeuge).

Hybrid: Zwei Motoren in einem Fahrzeug

Hybridfahrzeuge haben einen Benzin- und einen Elektromotor. Letzterer dient vor allem zur Rückgewinnung der Bremsenergie und zum Ausgleich der Leistungsspitzen. Die Batterie dient dabei als Energiespeicher. Damit kann der Treibstoffverbrauch um bis zu 30 % gesenkt werden. Die Mehrkosten dieser hoch stehenden Technologie von einigen Tausend Franken lassen sich ab ca. 100’000 km durch die tieferen Treibstoffkosten kompensieren.

Über Plug-in Hybrid zum reinen Elektrofahrzeug

Als nächster Entwicklungsschritt werden Plug-in-Hybridfahrzeuge kommen, mit grösseren Batterien, die auch ab Stromnetz geladen werden können und typische Alltagsfahrten von 10 bis 50 Kilometern Reichweite rein elektrisch ermöglichen. Von da ist der Weg nicht mehr weit zum Batterie-Elektrofahrzeug, allenfalls mit einem zusätzlichen Range-Extender - einem kleinen Verbrennungsmotor, welcher bei Bedarf die Batterien während der Fahrt auflädt.

Erdgas und Biogas

Erdgasautos verfügen über einen Ottomotor, der nicht nur mit Benzin, sondern auch mit Erdgas betrieben werden kann. Gegenüber dem Basismodell sind lediglich Gastanks und die dazu gehörenden Leitungen samt Einspritzdüsen einzubauen. Deshalb liegt der Verkaufspreis für die Erdgas-Modelle um zwei- bis fünftausend Franken über demjenigen des Benzinmodells. Wie bei den Hybridautos lassen sich diese Mehrkosten kompensieren, weil Erdgas als Treibstoff ca. 30 % günstiger ist als Benzin. Alle auf dem Schweizer Markt verfügbaren Personenwagen haben zusätzlich einen Benzintank, um Notsituationen vorzubeugen.

Einige Tankstellen bieten Biogas an. Dieses wird durch das Vergären von Biomasse (Kompost, Grünabfall usw.) in Reaktoren hergestellt, zu Erdgasqualität aufbereitet und über das Erdgasverteilnetz zu den Tankstellen transportiert. Technisch und in der Anwendung sind Erdgas und Biogas also gleichwertig. Biogas gilt als CO2-neutral, weil das CO2, welches bei der Verbrennung freigesetzt wird, in der Wachstumsphase der Biomasse der Umwelt entzogen wurde.

Bioethanol

Bei Ethanol handelt es sich um Alkohol, welches in Benzinmotoren als Treibstoff eingesetzt werden kann. 5 % (E5) Ethanol verträgt jedes auf dem Schweizer Markt angebotene Benzin-Auto. Für den Betrieb mit E85 (85 % Ethanol) müssen die Treibstoffleitungen und die Dichtungen angepasst werden. Ethanol wird einerseits aus Abfällen gewonnen. Andererseits kann es landwirtschaftlich, beispielsweise aus Zuckerrüben oder Mais, hergestellt werden. Im zweiten Fall kann dabei allerdings eine Konkurrenz zu Nahrungsmitteln entstehen. Die Schweiz hat deshalb in einer Verordnung ökologische Mindestanforderungen an die Herstellung von Biotreibstoffen erlassen, die eine Befreiung von der Mineralölsteuer nur für diesbezüglich «saubere» erneuerbare Treibstoffe gewährt.

Elektrofahrräder und -scooter

Nach rund 5 Jahren Einführungszeit haben sich Elektrofahrräder auf dem Schweizer Markt etabliert. Möglich wurde dies dank Fortschritten in der Batterietechnologie und der Begeisterung der Velohändler. Als nächste Stufe der «Elektrifizierung» dürften logischerweise E-Scooters auf den Markt kommen. Im Vergleich zu Personenwagen sind die Ansprüche an die Fahrleistungen und insbesondere an die Reichweite mit einer Batterieladung weit geringer. Auch von diesem Fahrzeugsegment steht eine ganze Palette für Probefahrten zur Verfügung (vgl. Liste Elektrofahrzeuge).


Kurzvorträge zum Themenkreis Sonnenenergie und Mobilität

Um 10.30 Uhr und um 13.30 Uhr referieren jeweils fünf Fachleute aus verschiedenen Richtungen Fragen der Elektromobilität und Stromproduktion aus Sonnenenergie  (vgl. Programm Referate).

Kontaktperson:

Urs Schwegler, Projektleiter Ecocar-Expo
uschwegler@e-mobile.ch, 079 287 80 46



 
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