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  Home > Informationen > Pressetexte e'mobile > Pressetexte 2007 > Neue Perspektiven für batteriebetriebene Fahrzeuge


Neue Perspektiven für batteriebetriebene Fahrzeuge

Medienmitteilung: Bern, 4. Oktober 2007

Vom E-Scooter bis zum Elektro-Kleinbus: Neue Perspektiven für batteriebetriebene Fahrzeuge
Impressionen vom e’mobile-Hilton-Apéro vom 4. Oktober 2007, Hotel Hilton Basel

Fortschritte in der Batterietechnologie einerseits und gedämpfte Hoffnungen auf eine baldige Markteinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen andererseits geben der Batterie als Energiespeicher wieder Auftrieb. Dies das Fazit einer von e’mobile* organisierten Vortragsreihe im Hotel Hilton Basel vom 4. Oktober 2007.

Technologieschub dank Plug-In-Hybrids und Brennstoffzellenfahrzeugen
Als Inhaber der auf „Clean Cars“ spezialisierten Tessiner Car Design Firma Protoscar SA hat Marco Piffaretti einen direkten Kontakt zur Automobilindustrie und damit einen guten Einblick in die Entwicklungstendenzen der Automobiltechnologie. Den grossen Schub erwartet er von den seriellen Hybridfahrzeugen (Range extender oder Plug-In- Hybrids). Die Batteriekapazität wird grösser und kann im Gegensatz zu den aktuellen Hybridautos (Toyota Prius, Honda Civic Hybrid, diverse Lexus- Modelle) nicht nur intern, sondern auch an der Steckdose geladen werden. Damit lassen sich die bekannten Probleme der Reichweite und der Ladedauer lösen. An der IAA vom vergangenen September wurden diverse Konzepte dieser Art vorgestellt, u.a. von General Motors und vom Hybrid-Pionier Toyota, der soeben zusammen mit dem französischen Stromriesen Electricité de France (EDF) ein Testprogramm lanciert hat. Aber auch die Brennstoffzellen-Spezialisten erkennen in den batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen immer mehr Synergie-Effekte und betrachten diese Technologien längst nicht mehr als Konkurrenz. Bereits 2010 erwartet Piffaretti erste Kleinserien von grossen Automobilherstellern.

Kleinserien bereits verfügbar
Diverse kleine Hersteller bieten jedoch bereits heute Batterie-Elektrofahrzeuge in Kleinserien an. In Indien beispielsweise produziert die Firma REVA seit einigen Jahren kleine Stadtautos, welche seit zwei Jahren auch auf europäischen Strassen, u.a. im verkehrsgeplagten London, verkehren. Elektra Birseck EBM mit ihrer jahrelangen Erfahrung im Einsatz von Elektrofahrzeugen hat kürzlich einen Alltagstest durchgeführt. Robert Vogt von der EBM: „Der REVA ist ein genügsames, kostengünstiges Elektrofahrzeug für ein bis vier Personen, das idealerweise im Stadt- und Agglomerationsverkehr eingesetzt wird“. Text Vogt

350 kg leichtes Elektrofahrzeug
Die Schweizer Leicht-Elektromobil-Szene lebt noch immer: Das Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung der Hochschule für Technik in Rapperswil hat einen Kleinwagen für 2 Erwachsene und 2 Kinder entwickelt und dabei optimierte Materialien und Fertigungsprozesse angewendet. Prof. Markus Henne: „Mit diesem Fahrzeug bewegen wir uns in der Leichtbauspirale: Ein leichteres Fahrzeug kommt mit einem kleineren Motor aus. Dieser wiegt nicht nur selbst weniger, sondern benötigt auch eine weniger massive Tragstruktur, wodurch das Gewicht weiter absinkt und erneute Abstriche beim Motor möglich sind. Schliesslich kann damit auch das Gewicht der Batterien erheblich reduziert werden.“ Text Henne

Elektro-Zweiräder als Vorreiter
Dass sich die Hochleistungsbatterien – in der Mobiltelefonie und in Laptops schon seit einigen Jahren Standard – in der Antriebstechnologie durchsetzen werden, beweisen E-Bikes. Der Schweizer Markt kennt kaum noch Bleibatterien. Als nächstes sieht Urs Schwegler vom Schweizerischen Förderprogramm NewRide eine neue Generation von e-scooters kommen: „Das Spektrum reicht vom legendären Solex, welches mit Elektromotor und Li-Ion-Batterien in Frankreich bereits auf dem Markt ist, bis zum bärenstarken Vectrix, einem Luxusroller, der in 3,8 Sekunden von 0 auf 50 km/h beschleunigt.“ Angesichts des begrenzten Potenzials von Motorrädern in der Schweiz will NewRide in den nächsten drei Jahren die Markteinführung in fünf bis acht ausgewählten Städten forcieren. Text Schwegler

Bleibatterie hat noch nicht ausgedient
Besonders geeignet sind batteriebetriebene Fahrzeuge im Bereich Kleinbusse und Kommunalfahrzeuge, weil hier die täglichen Fahrstrecken und die Eigenschaften des Einsatzgebietes bekannt und planbar sind. Für Raffaele Domeniconi, Leiter des Kompetenzzentrums für eine nachhaltige Mobilität in Mendrisio, vermag die kostengünstige Bleibatterie die entsprechenden Bedürfnisse häufig zu erfüllen, auch wenn die technischen Eigenschaften dieser Speichertechnologie bescheiden sind. In der Schweiz sind diverse Marken und Modelle erhältlich und die meisten Benutzer, seien es Gemeinden oder Handwerker, sind zufrieden damit. Text Domeniconi

Weitere Informationen: Urs Schwegler, Projektleiter, 079 287 80 46 uschwegler@e- mobile.ch

* e'mobile: Der 1980 gegründete Verband e'mobile engagiert sich in der ganzen Schweiz für die Markteinführung von verbrauchs- oder emissionsarmen Strassenfahrzeugen wie Elektro-, Hybrid- und Erdgasfahrzeugen sowie von Treibstoffen aus erneuerbaren Quellen. Er bietet von Marke und Produkt unabhängige Information und Beratung, führt Promotionsmassnahmen wie Ausstellungen und Informationsveranstaltungen durch und vermittelt Probefahrten.


 
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